Was ich so im laufe der Jahre als Therapeut (Ergotherapie) mit angesehen, angehört und erlebt habe, ich spreche von Kollegen meiner eigenen und auch anderen Berufsgruppen, ist für einen halbwegs rational denkenden Menschen teilweise gar nicht so leicht wegzustecken. Ich mache da auch vor Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern keine Unterschiede. Irgendwo gibt es immer einen mehr oder weniger grossen Esoteriker oder jemanden der sich zum Heiler berufen fühlt. Natürlich nur im Sinne der Patienten. Das die sich so mancherlei wünschen liegt in der Natur der Sache. Ist Technik in der Medizin nicht kalt, berechnend und besteht nur aus Zahlen?
Ganz im Gegensatz der Durchschnittsheile, der in ein zwei Wochenendkursen in Quantenmechanik fitgemacht und mit allerlei Logicfehlern drauflosbehandelt. Im Rücken die traditionell chinesische Pseudomedizin (Aderlass beschreibt heute auch niemand mehr als Medizin) und reichlich Worthüllsenbackup.
Das es in diesem Berufsfeld durchaus viele Leute anzutreffen sind die aufgrund mangelnder Wissenschaftsqualifikation, drei Jahre Berufsausbildung ergeben gerade einmal 80 Stunden wissenschaftliches Arbeiten, mit wenig Ergebnisvalidierung aber umso mehr Bauchgefühl an die Patienten gehn ist vielleicht nicht wirklich verwunderlich.
Daher ist es gerade im Bereich der medizinischen Hilfsberufe wichtig genügend Grundwissen über wissenschaftliches Arbeiten, Studien und Ergebnisvalidierung zu bekommen. Die in anderen europäischen Ländern zum Standard gehörenden Studiengänge gibt es in Deutschland bisher nur als Option.Eine Veränderung ist dringend nötig. Die meisten Therapeuten wünschen sich mehr Mitsprache, doch die gibt es nur mit mehr Wissen und vor allen Dingen durch wissenschaftliche Ausbildung. Man sollte wissen wovon man redet und nicht alles auf Erfahrung aufbauen. Wissenschaft ist kumulierte Erfahrung!
Das denkt sich auch so manch andere der im Gesundheitswesen tätig ist, endlich mitreden können, Entscheidungen treffen können, dazugehören. Nichts leichter als das! Warum nicht der pseudowissenschaftlich-esoterisch angehauchten Glaubenswelt einen Master of Science zur Seite stellen? Aber wo? Bei der Suche bietet sich unter anderem die Hochschule Fresenius in Idstein bei Frankfurt an.
Zum Beispiel der “Master of Science” in Naturlheilkunde & Komplementäre Medizin, für alle die ihrer …
…wissenschaftliche und psycho-soziale Kompetenz mit dem Schwerpunkt Naturheilverfahren, Ganzheits- und Komplementärmedizin im Hinblick auf Praxis, Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit verbessern wollen.
Oder vielleicht doch lieber…
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Dann bewerben Sie sich jetzt für den in Deutschland bisher einmaligen Studiengang Osteopathie (B.Sc.) an der Hochschule Fresenius!
Für mich klingt das wie Bad Science und in diese Ecke sollte es auch gestellt werden. Wenn das der Wissenschaftsrat wüsste, oh, weiss er ja! Der Akkreditiert nämlich die Hochschule (unter anderem)
Wissenschaftsrat